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Role and Profile of higher education institutes

Titelblatt_Role

Autoren: Baumgartl, Bernd & Mariani, Michele
Jahr:
2008
Das Buch und die Buchvorstellung liegt nur in Englisch vor.
Zusammenfassung: Dieses Buch fasst die nationalen Studien, die im im Rahmen des Projekts NESOR (Neues soziales Risiko in der europäischen Wissensgesellschaft und Hochschulbildung) durchgeführt wurden, zusammen. Das von der Europäischen Union im Rahmen des Sokrates-Programms ko-finanzierten Projektes ging der Frage nach der Rolle und dem Profil von Hochschuleinrichtungen in der europäischen Wissensgesellschaft nach. Es vermittelt ein umfassendes Bild über den Stand der Umsetzung des Bologna-Prozesses und fragt nach der zukünftigen Rolle der EU-Hochschuleinrichtungen in der europäischen Wissensgesellschaft, insbesondere im Hinblick auf die soziale Inklusion und die nachhaltige Wirtschaftsentwicklung.
Wenige Jahre nach dem Beginn des Bologna-Prozesses zeigt sich, dass die Reform unterschiedliche Auswirkungen auf die nationalen Bildungssysteme hat, sowie unterschiedliche wirtschaftliche und soziale Konsequenzen nach sich zieht. Des Weiteren vollzieht sich der Übergang zur Europäischen Wissensgesellschaft in den EU-Ländern in ganz unterschiedlichen Tempi, was zum Teil an der unterschiedlichen Bedeutung der wissensbasierten Aktivitäten in nationalen Volkswirtschaften liegt und welche Bedeutung dem Wissen als langfristiger Wachstumsfaktor zugemessen wird.
Der Wandel des Arbeitsmarktes hat zu einer Verschärfung der Ungleichheiten zwischen den wenigsten qualifizierten und hochqualifizierten Arbeitnehmern geführt. Das schafft neue soziale Risiken und erfordert proaktive Strategien auch von Hochschuleinrichtungen. Um den gegenwärtigen Herausforderungen zu begegnen und zur sozialen Zusammenhalt und zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung beizutragen, müssen die Hochschuleinrichtungen der EU als aktive Akteure an der Schaffung der zukünftigen Gesellschaft mitwirken. Die Anpassung der Lehrpläne, lebenslanges Lernen, die Unterstützung des Übergangs des Bildungssystems vom Lehren zum Lernen und Ausrichtung auf Chancengleichheit für alle sind relevante und herausfordernde Aufgaben, die definitiv Teil der gegenwärtigen Rolle der EU-Universitäten sind.

Investigación e Innovación Responsable. Un elemento de la gobernanza del complejo científico-tecnológico europeo

Titelblatt_InvestigacionAutor: Karsten Krüger
Jahr: 2018
[Verantwortungsbewusste Forschung und Innovation. Ein Element zur Steuerung des Europäischen wissenschaftlich-technologischen Komplexes]
Es liegt nur eine Spanische Version vor.
Zusammenfassung: Das Konzept ‚Verantwortungsbewusste Forschung und Innovation‘ (RRI – Responsible Research and Innovation) ist ein neues Element in der Steuerung des wissenschaftlich-technologischen Komplexes Europas. Diese Studie diskutiert dieses Konzept im Rahmen der aktuellen Wissenschafts- und Innovationspolitik der Europäischen Union, in dem es im wesentlichen relevanter politischer Dokumente und Artikel zu diesem Thema analysiert.
Im ersten Kapitel wird die These des Rückzuges des Staats als zentrale Instanz der Steuerung und Regelung in entscheidenden gesellschaftlichen Bereichen entwickelt. Im zweiten Kapitel gibt einen Überblick über Arbeiten zu dem historischen Wandel des wissenschaftlich-technologischen Komplexes. Daran schließt sich im dritten Kapitel eine Analyse zu der Restrukturierung des wissenschaftlich-technologischen Komplexes der Europäischen Union an und verweist darauf, dass damit eine stärkere Rolle von Unternehmen und Unternehmensvereinigungen bei der Gestaltung und Verwaltung der öffentlich geförderten Forschung einhergeht. Im vierten Kapitel wird das Konzept RRI als ein mögliches zentrales Element indirekter Forschungs- und Innovationssteuerung in der Zukunft vorgestellt. Es könnte sich zu einem Instrument der Akkreditierung von Forschungseinrichtungen entwickeln könnte, mit dem der Zugang zu öffentlichen Forschungsgeldern reguliert wird. Hier wird argumentiert, dass sich in dem Konzept RRI die Unmöglichkeit widerspiegelt den wissenschaftlich-technologischen Komplex über die Innovationsergebnisse zu kurz- und mittelfristig zu evaluieren, da Transferprozesse wissenschaftlichen Wissens in gesellschaftlich relevantes und nutzbares Wissen zu komplex und die diesbezüglichen Ergebnisunsicherheiten wissenschaftlicher Forschung zu hoch sind. RRI schlägt dagegen vor, die Qualität des Innovationsprozesses selber zu evaluieren.

Long-Term Care Services in 4 European Countries. Labour Markets and other aspects

Titelblatt_Long_term_Services
Herausgeber: Karsten Krüger & Erik de Gier
Jahr: 2011
Zusammenfassung: Es liegt nur eine englisch Version vor.
One of the European Union’s major concerns is its ageing population, and the need to develop a social and economic strategy able to meet this demographic challenge. One of the key issues is the care for elderly and dependent people. This question goes to the core of the European Social Protection system. But it is difficult to define exactly what care and care services for dependent people means. Traditionally a distinction has been made between health care and social care. For several reasons, these boundaries are blurred and a more integrated perspective comes up advocating the concept of long-term care, defined by the OECD as “the organisation and delivery of a broad range of services and assistance to people who are limited in their ability to function independently on a daily basis over an extended period of time”.
Long-term care systems are characterised by the diversity of the providers, of the institutional and organisational settings, and of the sources of funding. With regard to social care, the EUROFOUND made a rough distinction between waged carers and non-waged carers.
Only this distinction indicates yet that long-term care systems have complex configurations, combining different types of formal care with a wide range of informal care.
The long-term care systems of the EU-member states are under pressure from four quarters:
a) The improvement in the health of European populations has increased life expectancy. The over 65-year and the over-85 age groups have grown considerably in recent decades and will continue to do so in the future. Inevitably, this raised and will raise the demand for care for older people.
b) The family structure has changed all over Europe, towards a model characterised by smaller double breadwinner families. And as female members have traditionally taken responsibility for family care, the growing incorporation of women in the labour market increases the demand for formal carers.
c) The EU population in working age is decreasing, thus raising competition for labour between different economic sectors. This can be mitigated, but not resolved, by immigration. But low paid work and low labour status combined with high responsibilities make the care work not very attractive.
d) The retrenchment of the welfare state since the 1990s and the increasing public budget restrictions in EU-member states have made the funding of high quality national care systems even more difficult.
The multiple demographic changes exert pressure on the care service sector to respond to the increasing demand for professionalised care services. There is a lack of qualified labour to satisfy this demand, and there are strong public budget restrictions as well.
The problem of providing high quality care service is related on the one hand to the increase in the demand for care, and on the other to the labour shortage. But at the same time, long-term care is one of the sectors in which the most employment is created.
This book brings together articles by authors from four European countries (Finland, Germany, the Netherlands and Spain) which reflect trends in the search for new combinations between institutional, family and community agents to provide high quality long-term care services. The articles also show the diversity of the national landscapes of care services as well as the variety of possible solutions.

To There – The Future (of) Universities and New Social Risks

Nur in English verfügbar

NESOR (“NEw SOcial Risks and the role of universities”), ein vom Sokrates-Programm der EU finanziertes Forschungsprojekt, hat etwa 150 Interviews mit Hochschulfachleuten und Hochschulmanagern durchgeführt, etwa 20 nationale Berichte und 4 transnationale Berichte erstellt, etwa 10 Fokusgruppen und nationale Konferenzen abgehalten und 3 internationale Konferenzen mit internen und externen Referenten organisiert. Darüber hinaus hat sie ein (nicht-akademisches, politikrelevantes) Buch erstellt, in dem die anstehenden Fragen aus institutioneller Sicht untersucht werden. Am Ende dieses Briefs werden auf der Grundlage der gesammelten Erkenntnisse konkrete Handlungsempfehlungen formuliert. Sie decken folgende Aspekte der Hochschulen ab: Struktur, Rolle in der Gesellschaft, Hauptfunktionen, Art des Zugangs, Hauptakteure, Hauptkunden, Art der Verwaltung und Art der Lehre; und sie richten sich an Entscheidungsträger (d. h. Manager und Vorstandsmitglieder der Hochschulen, Hochschulstrategen, politische Entscheidungsträger und Politiker – und nicht zuletzt an alle Interessengruppen, die eine Meinung zur Rolle der Hochschulen haben oder diese mitbestimmen) auf der Ebene der Europäischen Union, des Nationalstaats – und auch an die Hochschulen selbst. Dieser reichhaltige Erfahrungsschatz aus der Praxis ermöglicht es, relevante Erfahrungen aus erfolglosen und erfolgreichen Maßnahmen des Hochschulmanagements angesichts der neuen Herausforderungen zu destillieren, die sich aus der Lissabon-Agenda, dem Bologna-Prozess und anderen Reformprozessen auf internationaler, nationaler und institutioneller Ebene ergeben

Zeitschrift für Sozialwissenschaften Vol. III, Nr. 2, 15. 06. 2008

Titelblatt_Vol_III_Nr2Editor: Karsten Krüger
Jahr: 2008
Zusammenfassung: Das NESOR-Konsortium, bestehend aus Partnern in sechs verschiedenen Mitgliedsstaaten, führte von 2006 bis 2008 ein vom EU-Sokrates-Programms ko-finanziertes Projekt durch, das sich zur Aufgabe stellte, nationale Hochschulreformen, die um Anschluss an die Bologna-Erklärung umgesetzt wurden, sowie die Rolle der Hochschulbildung im europäischen Sozialmodell der sich entwickelnden Wissensgesellschaft zu analysieren.
Diese erste Nummer des dritten Jahrganges der Zeitschrift für Sozialwissenschaften dia-e-logos erschien 2008 mit den Ergebnissen der in Österreich, Ungarn, Italien, den Niederlanden, Polen und Spanien durchgeführten Forschung. Im Mittelpunkt standen die Fragen: Welches sind die Merkmale des europäischen Sozialmodells, welche Varianten können auf nationalstaatlicher Ebene beobachtet werden und welche Funktion kommt der Bildung und insbesondere der Hochschulbildung in diesen Modellen zu?
Aus technischen Gründen waren die Artikel der Zeitschrift eine Zeit lang nicht im Internet verfügbar. dia-e-logos beschloss, die Artikel in einer gemeinsamen Publikation neu zu veröffentlichen, da die Fragen, mit denen sich NESOR befasste, nicht an Aktualität verloren haben. Im Gegenteil, in Zeiten des gesellschaftlichen Stresses, der durch den Covid 19 und die politische Entscheidung hervorgerufen wurde, sind die Fragen noch relevanter.

Ab dem dritten Jahrgang wurden die Zeitschriftennummer nur noch in Englisch wiederveröffentlicht.

Zeitschrift für Sozialwissenschaften Vol. III, Nr. 1, 15. 03. 2008

Titelblatt Editor: Karsten Krüger
Jahr: 2008
Zusammenfassung: Das NESOR-Konsortium, bestehend aus Partnern in sechs verschiedenen Mitgliedsstaaten, führte von 2006 bis 2008 ein vom EU-Sokrates-Programms ko-finanziertes Projekt durch, das sich zur Aufgabe stellte, nationale Hochschulreformen, die um Anschluss an die Bologna-Erklärung umgesetzt wurden, sowie die Rolle der Hochschulbildung im europäischen Sozialmodell der sich entwickelnden Wissensgesellschaft zu analysieren.
Diese erste Nummer des dritten Jahrganges der Zeitschrift für Sozialwissenschaften dia-e-logos erschien 2008 mit den Ergebnissen der in Österreich, Ungarn, Italien, den Niederlanden, Polen und Spanien durchgeführten Forschung. Im Mittelpunkt standen die Fragen: Wie sich die wissensbasierte Gesellschaft in den EU-Mitgliedsstaaten entwickelt, wie die europäische Gesellschaft die sozialen Risiken wahrnimmt, die im Übergang zur Wissensgesellschaft entstehen und welche Funktionen den Universitäten in diesem Übergang haben?
Aus technischen Gründen waren die Artikel der Zeitschrift eine Zeit lang nicht im Internet verfügbar. dia-e-logos beschloss, die Artikel in einer gemeinsamen Publikation neu zu veröffentlichen, da die Fragen, mit denen sich NESOR befasste, nicht an Aktualität verloren haben. Im Gegenteil, in Zeiten des gesellschaftlichen Stresses, der durch den Covid 19 und die politische Entscheidung hervorgerufen wurde, sind die Fragen noch relevanter.
Ab dem dritten Jahrgang wurden die Zeitschriftennummern nur noch in Englisch wieder veröffentlicht.

From Here To There: Mileposts in Higher Education

Herausgeber: Bernd Baumgartl, Jochen Fried, Anna Glass

nur in Englisch verfügbar

Die Reihe navreme | publications sammelt Erfahrungen, die aus Einsätzen, Seminaren, Projekten und Berichten von navreme und seinen Partnern in ganz Europa stammen. Band 7 dieser Publikationsreihe stellt die Ergebnisse einiger der jüngsten Arbeiten von navreme in den Bereichen Hochschulbildung, Evaluation und Projektmanagement vor. Wir geben (etwas unbescheiden) zu, dass wir eine ganze Reihe von Ergebnissen dieser Arbeit für wert halten, mit einem größeren Publikum geteilt zu werden; Band 7 wurde daher in zwei Teile gegliedert: der erste (7a) befasst sich mit einigen der „großen Themen“, die in fast jeder politischen Debatte über die Hochschulbildung in Europa und anderswo ganz oben auf der Tagesordnung stehen: Qualitätssicherung, Governance-Modelle, das Aufkommen eines wachsenden privaten Sektors, demografische Trends, Alternativen zum traditionellen Paradigma der Universität und nicht zuletzt Szenarien für die Zukunft. Dieser erste Band stellt die Meilensteine der Hochschulbildung vor, die von den Mitgliedern des navreme-Netzwerks und den Teilnehmern des Salzburger Seminars zum Thema „Beyond The University: Shifting Demographics in Higher Education“ (November 2006).