Kategorie-Archiv: Bücher

Responsible Research and Innovation in three countries: Finland, Poland and Spain-Catalonia

Titelblatt-SummaryAutorem: Krüger, K. (coord.); Dańkowska, A.; Hjelt. J.; Kobza, N.; Mehari, Y. Molas, A.; Jiménez, L.; Pekkola , E.; Stasik, A.; Stenval, J.
Jahr: 2020
Zusammenfassung: Das Buch beinhaltet die technischen Berichte des ersten Teils des Projekts Responsible Research and Innovation Learning RRIL, in dem der Grad der Einführung des Konzepts Responsible Research and Innovatipon (RRI) in den finnischen, polnischen und spanischen Innovationssystemen mit dem Fokus auf die Wissensbereiche Energie und Wirtschaft analysiert wurde. Die drei Berichte werden im letzten zusammenfassenden Kapitel.

Unsere Analyse zeigt die geringe Relevanz des Konzeptes RRI für die Steuerung der Systeme, aber auch für die institutionelle Governance in allen drei Ländern. Noch weniger relevant ist RRI auf der Ebene der Forschung selbst, d.h. Forschungsgruppen und einzelne Forscher. Natürlich gibt es Ausnahmen von dieser allgemeinen Aussage. RRI hat als Leitbild in einigen Universitäten, Forschungs- und Technologiezentren eine gewisse Bedeutung. Der Eindruck einer ungleichen Umsetzung der RRI-prinzipien verstärkt sich noch, wenn der Blick auf die drei vom RRIL-Projekt ausgewählten RRI-Dimensionen – öffentliches Engagement, Gender und Ethik – geworfen wird. Generell kann beobachtet werden, dass öffentliches Engagement – im Sinne der Triple oder Quadruple Helix – eine hohe Bedeutung in den Innovationssystemen hat, Gender und Ethik haben dagegen eine geringere Priorität für Innovationsstrategien und noch weniger in konkreten wissenschaftsbasierten Innovationsprojekten.

Das Buch steht nur in Englisch zur Verfügung.

Technologie und Gesellschaft – Gesellschaft und Technologie

Titelblatt-Technologie
Herausgeber: Karsten Krüger
Jahr: 2006:
Zusammenfassung: Die techniksoziologische Forschung hat in den letzten Jahrzehnten das traditionelle Paradigma eines technischen Fortschritts, der sich scheinbar unberührt von Werten und Interessen, einzig einem rationalistischen Prinzip folgend durchsetzt, radikal in Frage gestellt. Sie verweist auf den Einfluss des sozialen Kontextes auf technische Innovationen sowie die Interdependenzen zwischen Technik und Gesellschaft. Technikentwicklung, ihre Durchsetzung und Verwendung, kurz: Technisierung ist ein Prozess, der sich nicht isoliert von gesellschaftlichen Kontext vollzieht. Die vielschichtigen Innovationsprozesse in den Bereichen der Informations- und Kommunikationstechnologie, der Nanotechnologie und der Biotechnologie tragen zu tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen bei, gleichzeitig aber beeinflussen die sozialen Verhältnisse die technologischen Entwicklungspfade.
Die hier vorgestellten Artikel sind in drei Abschnitte gegliedert: 1) Rammert und Werle geben einen generellen Überblick über die Diskussionslage in den Technologiestudien; 2) Sorj und Welsch diskutieren die gesellschaftliche Auswirkung des Internet; und 3) Vitores & Domenech; Chaparro & Locatel; Gataife und Foladori & Invernizzi befassen sich mit der Wechselwirkung von Technik und Gesellschaft in verschiedenen Bereichen: Strafvollzugsmethoden; Landwirtschaft; Biotechnologie; und Nanotechnologie.
Mit der Auswahl der Artikel wird versucht, einen Brückenschlag nicht nur zwischen verschiedenen sozialwissenschaftlichen Ansätzen, sondern auch zwischen verschiedenen soziokulturellen Bereichen der sich ausprägenden Weltgesellschaft.

Sprache in den Sozialwissenschaften

Titelblatt-Sprache_weinrot
Herausgeber: Karsten Krüger
Jahr: 2005
Zusammenfassung: Im Jahr 2005 wurden die ersten Nummer der sozialwissenschaft-lichen Zeitschrift des mehrsprachigen Portals dia-e-logos in drei Sprachen vorgestellt, in dem Beiträge, die zuvor in anderem wissenschaftlichen Medien auf Deutsch, Englisch oder Spanisch veröffentlicht wurden. Das Thema der ersten Nummer war die Kommunikationssprache in den Sozialwissenschaften. Die Artikel waren in die damalige allgemeine Debatte über die sprachliche Vielfalt in den Sozialwissenschaften eingebettet. Diese Diskussion stellte nicht in Frage, das Englisch im internationalen sozialwissenschaftlichen System als ‚lingua franca’ verwendet wird oder verwendet werden sollte, aber es werden problematischen Aspekte angesprochen: Sprache in den Sozialwissenschaften weiterlesen

Del invento a la innovación social. Una propuesta conceptual.

Titelblatt_Innovacion social
Autor: Karsten Krüger
Jahr: 2019
Zusammenfassung:
‚Soziale Innovation’ hat sich zu einem zentralen Begriff in der politischen Strategie der Europäischen Union und deren sozialwissenschaftlichen Forschungsprogramme entwickelt. Gleichwohl wird der Begriff sehr unterschiedlich interpretiert, so dass es schwierig ist, einen gemeinsamen Nenner auszumachen. Laute einem Bericht der EU aus dem Jahr 2013 besteht zwischen den verschiedenen Ansätzen, die den Begriff nutzen, kaum Gemeinsamkeiten darüber, was ‚soziale Innovation’ bedeutet.
Diese Arbeit nimmt diese Unsicherheit und definitorische Inkonsistenz zum Anlass, um Beispiele vorzustellen, wie verschiedenen Ansätzen soziale Innovation verstehen, um darauf aufbauend aus soziologischer Perspektive eine allgemeine Definition auszuarbeiten, mittels derer soziale Innovation klar von den Begriffen des sozialen Wandels und der Invention abgegrenzt wird.
Im Anschluss wird der Frage nachgegangen, in wie weit die analytischen Konzepte (Landschaften, Regime und sozio-technologische Nischen), die im Rahmen von sozialwissenschaftlichen Technologiestudien entwickelt wurden, auch geeignet sind soziale Innovationen zu analysieren. Am Beispiel der ökologischen Landwirtschaft wird deren Anwendbarkeit ausgelotet, Konvergenzlinien gezeichnet und neue Forschungslinien angedeutet.
Hier wird die Ansicht vertreten, dass die in Technologiestudien entwickelten Konzepte Modifikationen bedürfen, um mit ihnen Prozesse sozialer Innovationen analysieren zu können. Darüber hinaus wird darauf verwiesen, dass die Technologiestudien den politischen Aspekten nicht genügend Aufmerksamkeit schenken. Die Politikwissenschaft und der mikropolitische Ansatz der Organisationstheorie bieten vielversprechende Konzepte an, um die sozialen Aushandlungsprozesse zu untersuchen, in denen verschiedene Akteure mit unterschiedlichen und oft divergierenden Interessen auf den Innovationsprozess Einfluss nehmen

Trade Union Strategies in the EU to address trade union members’ and workers’ growing propensity to vote for right wing populists and nationalists

cover-publ-study-trade-union-strategies_enAutoren: Pablo Sanz de Miguel, in Zusammenarbeit mit Julia Frías, Maria Caprile, Carsten Jørgensen, Szilvia Borbély, Katalin Bácsi, und Karsten Krüger
Jahr: 2019
Zusammenfassung: Rechtspopulismus und Nationalismus sind zwar keine neuen Phänomene, aber sie haben sich in den letzten Jahren in vielen Ländern einschließlich der Europäischen Union stärker verbreitet gemacht. Rechtspopulistische und nationalistische Parteien sind in manchen Ländern in der Opposition, in anderen jedoch in der Regierung. Die ideologische Mischung aus Wohlfahrtschauvinismus und Nationalismus soll oft – jedoch mit unterschiedlichem Erfolg – die Arbeiterklasse ansprechen.
Die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft steht nicht mehr wie früher für eine Immunität gegen diese Ideen, da diese Parteien explizite neoliberale Politik aufgeben (zumindest im öffentlichen Diskurs) und traditionell linken Themen wie sozialer Gerechtigkeit oder Umverteilung aufnehmen und sich so besonders an die „Verlierer der Globalisierung“ wenden.
Vor diesem Hintergrund analysiert die vorgelegte Studie, dieses Phänomen in vier EU-Länder (Spanien, Dänemark, Deutschland und Ungarn), die unterschiedliche industrielle Beziehungen und wohlfahrtsstaatliche Systeme sowie unterschiedliche Gewerkschaftsgeschichte und –dichte aufweisen. Die Studie bietet eine klare Definition von „national-populistischen“ oder populistische rechtsradikale Parteien an und vermittelt konzeptionelle Klarheit über aktuelle akademische Konzepte und theoretischen Rahmen, die zur Untersuchung dieser Fragen verwendet werden. Es zeigt den Stand der Dinge in jedem Land, identifiziert die wichtigsten Akteure und Parteien und welche Strategien die Gewerkschaften verfolgen, um zu verhindern, dass ihre Mitglieder für diese politischen Optionen stimmen.
Elektronisch veröffentlicht von: Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss [https://www.eesc.europa.eu]

European knowledge society, new social risks and universities

Titelblatt-DeGier+Warmerdam

Autoren: de Gier, Erik & Warmerdam, John
Jahr: 2009
Zusammenfassung: Dieses Buch fast die Ergebnisse einer Reihe von nationaler Bericht zusammen, in denen (1) die Diskurse über die ‚globalisierte Wissensgesellschaft’ in sechs europäischen Ländern (Italien, die Niederlande; Österreich, Polen, Spanien und Ungarn); (2) die Wahrnehmung (neuer) sozialer Risiken in diesen Ländern und (3) die Rolle und Funktion der Universitäten behandelt wurden. Die Länderberichte wurden im Verlauf des Projektes NESOR (Neue Soziale Risiken in der Europäischen Wissensgesellschaft und Hochschulbildung) erstellt. Die Europäische Union hat dieses Projekt im Rahmen des Socrates-Programmes mitfinanziert.
Obwohl eine einheitliche Form der Bericht vereinbart worden war, so waren sie letztendlich doch sehr unterschiedlich. Das hängt zum großen Teil daran, dass sich jedes Land in einer anderen sozialen und wirtschaftlichen Situation befindet und anderen Tempi auf dem Weg zu Globalisierten Wissensgesellschaft haben. Des Weiteren sind die Diskurse und politischen Strategien tief in den nationalen Kulturen verankert. Daher stellt dieses Buch keine vergleichende Studie im strikten Sinne dar, sondern es bieten tiefe Einblicke in die nationalen Debatten und Politikstrategien an. Und es verweist ebenso auf gemeinsame Problemlagen in Hinblick auf die globalisierte Wissensgesellschaft.
Ebenso wenig werden in diesem Buch die nationalen Berichte in einer mehr oder weniger beschreibenden Weise zusammengefasst, sondern es wird versucht, eine kohärente transnationale Perspektive der ‚globalisierten Wissensgesellschaft’ auszuarbeiten.

Role and Profile of higher education institutes

Titelblatt_Role

Autoren: Baumgartl, Bernd & Mariani, Michele
Jahr:
2008
Das Buch und die Buchvorstellung liegt nur in Englisch vor.
Zusammenfassung: Dieses Buch fasst die nationalen Studien, die im im Rahmen des Projekts NESOR (Neues soziales Risiko in der europäischen Wissensgesellschaft und Hochschulbildung) durchgeführt wurden, zusammen. Das von der Europäischen Union im Rahmen des Sokrates-Programms ko-finanzierten Projektes ging der Frage nach der Rolle und dem Profil von Hochschuleinrichtungen in der europäischen Wissensgesellschaft nach. Es vermittelt ein umfassendes Bild über den Stand der Umsetzung des Bologna-Prozesses und fragt nach der zukünftigen Rolle der EU-Hochschuleinrichtungen in der europäischen Wissensgesellschaft, insbesondere im Hinblick auf die soziale Inklusion und die nachhaltige Wirtschaftsentwicklung.
Wenige Jahre nach dem Beginn des Bologna-Prozesses zeigt sich, dass die Reform unterschiedliche Auswirkungen auf die nationalen Bildungssysteme hat, sowie unterschiedliche wirtschaftliche und soziale Konsequenzen nach sich zieht. Des Weiteren vollzieht sich der Übergang zur Europäischen Wissensgesellschaft in den EU-Ländern in ganz unterschiedlichen Tempi, was zum Teil an der unterschiedlichen Bedeutung der wissensbasierten Aktivitäten in nationalen Volkswirtschaften liegt und welche Bedeutung dem Wissen als langfristiger Wachstumsfaktor zugemessen wird.
Der Wandel des Arbeitsmarktes hat zu einer Verschärfung der Ungleichheiten zwischen den wenigsten qualifizierten und hochqualifizierten Arbeitnehmern geführt. Das schafft neue soziale Risiken und erfordert proaktive Strategien auch von Hochschuleinrichtungen. Um den gegenwärtigen Herausforderungen zu begegnen und zur sozialen Zusammenhalt und zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung beizutragen, müssen die Hochschuleinrichtungen der EU als aktive Akteure an der Schaffung der zukünftigen Gesellschaft mitwirken. Die Anpassung der Lehrpläne, lebenslanges Lernen, die Unterstützung des Übergangs des Bildungssystems vom Lehren zum Lernen und Ausrichtung auf Chancengleichheit für alle sind relevante und herausfordernde Aufgaben, die definitiv Teil der gegenwärtigen Rolle der EU-Universitäten sind.

Long-Term Care Services in 4 European Countries. Labour Markets and other aspects

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Herausgeber: Karsten Krüger & Erik de Gier
Jahr: 2011
Zusammenfassung: Es liegt nur eine englisch Version vor.
One of the European Union’s major concerns is its ageing population, and the need to develop a social and economic strategy able to meet this demographic challenge. One of the key issues is the care for elderly and dependent people. This question goes to the core of the European Social Protection system. But it is difficult to define exactly what care and care services for dependent people means. Traditionally a distinction has been made between health care and social care. For several reasons, these boundaries are blurred and a more integrated perspective comes up advocating the concept of long-term care, defined by the OECD as “the organisation and delivery of a broad range of services and assistance to people who are limited in their ability to function independently on a daily basis over an extended period of time”.
Long-term care systems are characterised by the diversity of the providers, of the institutional and organisational settings, and of the sources of funding. With regard to social care, the EUROFOUND made a rough distinction between waged carers and non-waged carers.
Only this distinction indicates yet that long-term care systems have complex configurations, combining different types of formal care with a wide range of informal care.
The long-term care systems of the EU-member states are under pressure from four quarters:
a) The improvement in the health of European populations has increased life expectancy. The over 65-year and the over-85 age groups have grown considerably in recent decades and will continue to do so in the future. Inevitably, this raised and will raise the demand for care for older people.
b) The family structure has changed all over Europe, towards a model characterised by smaller double breadwinner families. And as female members have traditionally taken responsibility for family care, the growing incorporation of women in the labour market increases the demand for formal carers.
c) The EU population in working age is decreasing, thus raising competition for labour between different economic sectors. This can be mitigated, but not resolved, by immigration. But low paid work and low labour status combined with high responsibilities make the care work not very attractive.
d) The retrenchment of the welfare state since the 1990s and the increasing public budget restrictions in EU-member states have made the funding of high quality national care systems even more difficult.
The multiple demographic changes exert pressure on the care service sector to respond to the increasing demand for professionalised care services. There is a lack of qualified labour to satisfy this demand, and there are strong public budget restrictions as well.
The problem of providing high quality care service is related on the one hand to the increase in the demand for care, and on the other to the labour shortage. But at the same time, long-term care is one of the sectors in which the most employment is created.
This book brings together articles by authors from four European countries (Finland, Germany, the Netherlands and Spain) which reflect trends in the search for new combinations between institutional, family and community agents to provide high quality long-term care services. The articles also show the diversity of the national landscapes of care services as well as the variety of possible solutions.